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Was ist Kardio-MRT? Kardio-MRT untersucht das schlagende
Herz mit minimal-invasiven Methoden. Damit ist es möglich in 4 Dimensionen die
Form und Funktion des Herzens ohne Röntgenstrahlen zu analysieren. Ohne - wie
die Echokardiographie - den physikalischen Einschränkungen des Ultraschalls im
Brustkorb zu unterliegen, liefert die Methode anatomisch präzise Bilder und
funktionelle Informationen.
Obwohl die Methode auch die Herzkranzgefäße darstellen kann, liegt ihr Hauptanwendungsbereich
in der Diagnose von Herzinfarkten
und der Herzfunktion.
Zur Diagnose von Infarkten dient die so genannte
Vitalitätsdiagnostik, auch Late Gado
oder Delayed Enhancement Methode.
Diese basiert auf der Anreicherung gadoliniumhaltigen Kontrastmittels im
infarzierten Narbenareal.
Darüber hinaus kann das Kardio-MRT
die Frage beantworten, ob nach einem Infarkt eine Operation oder
Stentimplantation in einer verschlossenen Kranzarterie sinnvoll ist oder ob die
Operationsrisiken höher wären als der zu erwartende Erfolg.
Herzinfarktder Vorderwand (Late Gado) Herzinfarkt
der Vorderwand im 4-Kammerblick (Late Gado)
Funktionsanalyse
des Herzens (CINE-MRT)
Mit der MRT kann die Dynamik des Herzschlags gut erfasst
werden. Hier zeigen wir Ihnen die Herzfunktionsanalyse eines gesunden Probanden:
Film
Normale Funktionsanalyse
Beim folgenden Patienten lag ein offenes Foramen ovale vor,
ein angeborenes Loch der Vorhofscheidewand (englisch: patent foramen ovale, PFO).
Der Film
der Funktionsanalyse zeigt den Herzschlag und die Verwirbelungen
(Strömungsartefakte) im Bereich des Vorhofscheibewanddefekts.
Abb. (links) (patent foramen ovale, PFO), rechts: Videoclip.
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